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Philosophie:
Meinen
Schmuckstücken liegt immer eine konkrete Idee zugrunde. Dabei inspirieren
mich die vielfältigen Formen und Strukturen in meiner natürlichen
Umgebung und Erfahrungswelt. In der Regel entstehen meine Schmuckstücke
nicht mit einem zeichnerischen Entwurf, sondern in einem laufenden
Arbeitsprozess und aus dem experimentellen Umgang mit unterschiedlichen
Materialien und Techniken. Ich nehme Formen auf, entwickle erste Modelle
und gestalte daraus frei gearbeitete Schmuckstücke. Ist eine Idee
gereift, versuche ich sie in ihrem Reichtum an gestalterischen Möglichkeiten
auszukosten. So entstehen überwiegend Kleinserien, bei denen ich grossen
Wert auf Gestaltung und hochwertige Verarbeitung lege. Wichtig ist mir
auch die ”Farbigkeit” von Schmuck, die sich bei meinen Stücken eher
im Ton in Ton Bereich bewegt, als im bunten Farbenspiel. Gerne arbeite ich
mit verschieden abgestuften Grautönen von oxidiertem Silber in Verbindung
mit Perlen oder setze unterschiedliche Metalle als Kontrast gegeneinander.
Je
nach Thematik entsteht eine eigene Formensprache und damit oft sehr
unterschiedliche Kollektionen, die sowohl technischen, als auch
organischen Charakter haben können.
Einer
meiner Arbeitsschwerpunkte ist die Umsetzung von Beobachtungen aus der
Natur in Schmuck. Dabei geht es mir nicht um florale Dekoration, sondern
um die Erforschung neuer dreidimensionaler Formen.
Mein
besonderes Interesse gilt dabei dem Thema Blumen und Blüten, welches auch
Thema meiner Diplomarbeit war. Besonders inspirierend sind für mich vor
allem die Geschlechtsorgane der Blüte, wie Staubbeutel und Fruchtknoten,
sowie die Samen, die nach einer Blütenbefruchtung entstehen können.
Schmuck
ist für mich ein spielerisches Mittel, Gefühle und individuelle Persönlichkeit
auszudrücken. Meine Stücke sollen Lust wecken, sie zu berühren, zu
tragen, mit ihnen zu leben. |